Tulpen aus Amsterdam…

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City Trip nach Amsterdam
immer für eine Überraschung gut… 🙂 !

Zuerst die Frage: Wie und wo übernachtet man gut in Amsterdam wenn man eine gute Mischung von „schöne Unterkunft, günstig und gut gelegen“ haben will? – Nach einiger Internet-Recherche kommt jede/r darauf, dass es wohl nichts besseres als ein tolles B&B (Bed and Breakfast) sein kann. Die meisten Hotels bzw. Unterkünfte in der Stadt, welche noch ungefähr bezahlbar sind, können trotz Sternen eigentlich nur dem „Spelunken-Status“ angehören. Laute Nachbarn, verrauchte unsaubere Zimmer, etc. … wer sich das antun will soll nur. Wir haben uns für ein B&B entschieden und wurden in keiner Weise enttäuscht.

Die Ankunft in Amsterdam ist einfach, wenn man sich gewohnt ist mit dem öffentlichen Verkehr zu reisen. Die Angebote für die Touristen-Billette (Tram, Bus, Bootstouren, etc.) sind ganz akzeptabel, wenn auch nicht sehr günstig. Auf jeden Fall sollte ein Abonnement gelöst werden, welches mit einer Stundenzahl (12, 24, 48 oder 72h und mehr) versehen ist. Es gelten nicht Tage, sondern Stunden und wer clever ist, kann es sogar am letzten Tag bis zum Flughafen benutzen.

Bezüglich Sight-Seeing: Amsterdam kann gut per Fuss erkundet werden, die Orientierung an den Grachten fällt anfangs nicht ganz leicht, aber auch damit findet man sich gut zurecht. Es lohnt sich, verschiedene Märkte anzuschauen, welche teils täglich, teils wöchentlich an verschiedenen Plätzen in Amsterdam stattfinden. Die Eintritte in die Museen sind teils horrend hoch und Madame Tussots und andere Locations haben wir schon nur deswegen von der „Must-Visit-Liste“ gestrichen. Beim Anne-Frank-Museum war es weniger der Preis, als die endlos lange Menschenschlange (während der ganzen Zeit unseres Aufenthalts, von morgen früh bis abend spät!) vor dem Eingang. Wir haben uns viele andere schöne Stunden in dieser tollen Stadt gegönnt, anstatt sich stundenlang die Beine in den Bauch zu stehen. Da gibt es z.B. die Geheimkirche „Ons’Lieve Heer Op Solder“, die nun als Museum zugänglich gemacht wurde. Es war ein Highlight dieses Amsterdam-Trips und sehr zu empfehlen. Wer ein bisschen Ruhe sucht, soll den Beginenhof aufsuchen. Die vorhandene Kirche wird als Pfarrkirche verwendet und im Hof leben auch heute noch nur Frauen (Studentinnen, Single-Frauen, etc.).

Ein Besuch in einem der Käseläden ist ein muss (es gibt sehr viele verschiedene, teils sehr spezielle Käsesorten) und wer Käse nach Hause nehmen will kann das problemlos machen. Aufgepasst sei bei den Holz-Tulpen, die zum Teil preislich aber auch qualitativ sehr stark variieren. Da lohnt es sich zuerst einige Shops zu besuchen und zu vergleichen. Ansonsten soll die Stadtatmosphäre mit den vielen versteckten Winkeln und kleinen und grösseren Kuriositäten genossen werden. Restaurants (vor allem mit argentinischen, chinesischen, spanischen Spezialitäten) gibt es überall und auch Pubs für die Degustation regionaler Biere und Speisen findet man an jeder Ecke. Wer es mehr „Fast“ mag, kann sich gut auch auf den verschiedenen Märkten verpflegen. Achtung, die Portionen sind da meistens seeeeeehr gross.

P.S.: Coffee-Shops haben nichts mit Kaffee zu tun und der Zugang für Touristen ist verboten.