Internetkrieg – Hl. Isidor

Schon wieder… In letzter Zeit geschieht es immer öfter, dass Twitter überlastet ist. Hängt das an den Zensurstellen von den Ländern, die sich nicht über Twitter freuen? (Bsp. China, Iran, Myanmar (Burma), etc.)

Der 3. Weltkrieg hat schon lange begonnen; dabei geht es nicht um Landbesitz, oder irgendwelche Geldforderungen oder Atommächte. Nein, es geht um den Platz im und auf dem Internet. Wer die Weltmacht will, der muss sich das Internet zu eigen machen. So kann man feststellen, dass die Menge an Spam-Daten in einem Land grösser wird, wenn es politisch in einer Krise mit einem anderen Land steht.

Letztes Machtspiel erfuhren wir alle im Streit von Google mit der Staatsmacht China, die will, dass Google sich zensieren lässt. Die angebliche, fadenscheinige Begründung ist: „Wir wollen unsere Leute vor schädlichen Seiten schützen.“ – Selbstverständlich geht es ja nur um das Wohl der Bürger, aber wer glaubt das? – Hacker-Angriffe auf wichtige Internet-Betreiber und das aus namhaften Ländern eben wie China, Indien, Arabische Länder und Russland sind leider an der Tagesordnung. Um sich zu schützen schweigen die meisten Regierungen und Unternehmen über solche Vorfälle. Aber Verbrechen totschweigen hat noch nie funktioniert und wird auch im 21. Jh. nicht funktionieren.

Dass das Internet nicht nur eine Wissensplattform ist, wissen wir alle. Aber dass „Datenkriege“ schon länger das Internet beherrschen wissen wir auch. Die riesige Datenmenge an Spam, die jeden Tag in unseren Junk-Mail-Ordnern landen sind nur ein kleiner Teil.

Wie auch andere Teile des öffentlichen Lebens, hat auch das Internet einen Heiligen als Schutzpatron (noch nicht ganz hochoffiziell ?!?!). Der Heilige Isidor! Da hätte er einen ziemlich harten Job gefasst. Aber schaden würde es sicher nicht, wenn der Hl. Isidor sich um das Internet und dessen User kümmern würde. (Wer das Patronat mit einer offiziellen Meldung bestätigen kann, soll mich bitte sehr kontaktieren. Danke!)

Jedenfalls sind noch die Hl. Thekla, der Hl. Maximilian Kolbe und der Hl. Titus Brandsma im Gespräch.

Da kann man nur noch beten: Damit wir während der Reise durch das Internet unsere Hände und Augen nur darauf lenken, was dir gefällt, wie es in einem Gebet heisst.